projektbüro für landschafts- und naturverträgliche regionalentwicklung

Lieber Besucher, auch diese Website ist in die Jahre gekommen und benötigt an etlichen Stellen eine inhaltliche Überarbeitung. Sobald die Zeit reicht, wird diese auch vorgenommen. Vorab machen Sie sich bitte hier auf der Startseite kundig, welche Grundideen ich mit dem Büro proreg heute pflege und weiter stetig entwickle. -

Ihr Michael Hahl, 05. Mai 2016

 

Neben Geotourismus und Umweltbildung ergänzen mittlerweile weitere Kompetenzfelder das Leistungsprofil: Biodiversität und Artenschutzrecht, Landschaftsbild und Kulturlandschaft, Umweltgeschichte und Mensch-Umwelt-Interaktion sowie umweltethische Fragestellungen. Diese Schwerpunkte sind unterschiedliche Ebenen eines gemeinsamen Konzepts, das als landschafts- und naturverträgliche Regionalentwicklung greifbar ist. Daran gekoppelt ist auch die Beschäftigung mit Lebens- und Wirtschaftsformen zwischen Innovation und Tradition, wie sie gerade für ländliche Regionen zukunftsweisend sein könnten.

 

proreg steht für Beratung, Planung und Publizistik. Bearbeitet werden Stellungnahmen oder Konzeptionen, unter anderem Gutachten zu Landschaftsbild, Artenschutzrecht, geotouristischen Potenzialen und einiges mehr. Planung, Umsetzung und Steuerung von Veränderungsprozessen gehören ebenso zum Leistungsprofil wie Fördermittelmanagement und die Begleitung von Förderprojekten sowie Konzeption und Realisierung geotouristischer Vorhaben. Publikationen, Arbeiten als Texter mit wissenschaftsjournalistischem Hintergrund ergänzen das Spektrum.

 

proreg versteht sich auch als Thinktank, eine „Denkfabrik“ mit dem Fokus auf zukunftsfähige, landschafts- und naturverträgliche Regionalentwicklung. Dieser Weg setzt Wertigkeiten voraus: Es geht um die Bewahrung weitgehend nicht-technisierter ländlicher Räume in ihrer unersetzlichen Bedeutung für Artenvielfalt und Landschaftsästhetik, als Rekreationsstätten für Körper, Geist und Seele oder als motivierendes Umfeld nachhaltiger Lebensstile. Dem Raubbau naturnaher Kulturlandschaften durch „urbanen Parasitismus“ oder durch fehlgesteuerte Landnutzungsweisen muss mit ethisch und existenziell belastbaren Konzepten entgegengewirkt werden. „Unser Land“ darf weder zur industrialisierten "Energielandschaft" noch zur "Agrarsteppe" verkommen, wenn es der Selbstzerstörung als wertvolles Natur- und Landschaftsrefugium entgehen will. So muss regionale Wertschöpfung Ökobilanzen und Ökosystemleistungen berücksichtigen und Natur und Landschaft als "Kapital" begreifen, nicht zuletzt aber einem Eigenwert der Natur gerecht werden, den es im Bewusstsein weiter zu entwickeln gilt. Dies wiederum setzt neue Denkansätze einer Humanökologie voraus, in der sich der Mensch als Teil seiner "Mitwelt" begreift.

 

proreg ist „Raumpionier“. Optionale Lebens- und Wirtschaftsformen sind auf dem Weg einer zukunftsfähigen Regionalentwicklung unerlässlich. Neue Strukturen müssen gemeinsam kreiert und organisiert werden, ohne – auch nicht unter scheinbar„ökologischen“ Vorzeichen – bedenkliche Wege eines Natur- und Landschaftsverbrauchs im Deckmantel eines "new green deals" nur immer weiter voranzutreiben. Traditionelle Lebensweisen, wie sie die Umweltgeschichte kennt und auswerten kann, sowie innovative Perspektiven – von Subsistenz bis Suffizienz, von Zeitwohlstand bis Postwachstumsökonomie – bieten Potenzial zur Bewahrung von Land und Lebensräumen, das erschlossen und gesteuert werden muss.

 

Michael Hahl M.A., Geograph – Waldbrunn, 30. November 2015

 

 

"Gute Arbeit setzt voraus, dass sich berufliche Professionalität und persönliche Integrität nicht ausschließen, sondern ergänzen. Was nutzt ein unkritischer Geist, wenn die Kraft des Handelns nicht aus ganzer Wesensidentität geschöpft werden kann? Wo Intensität aus Inspiration erfolgt, sind wir am stärksten."